Fütterung von Sportpferden
Fütterungsstrategien für leistungsorientierte Pferde: In diesem Webinar werden praxisnahe Lösungen zur Rationsoptimierung vorgestellt, damit die Pferde ihre Leistung in der Turniersaison halten und trotz Belastung Muskulatur aufbauen können.
Abschließend werden konkrete Tipps zur Fütterung im Winter gegeben, um das Pferd für die kommende Saison vorzubereiten.
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Die folgende Zusammenfassung des Videos wurde mit Hilfe einer KI erstellt.
Wir übernehmen keine Haftung für die Korrektheit dieser Zusammenfassung.
In diesem Video präsentiert Franziska Wojewski, Produktmanagerin bei Nature's Best, ein Webinar zum Thema „Einmal eins der Sportpferdefütterung“. Sie erläutert fundiert, wie die Ernährung von Sportpferden optimal gestaltet werden sollte, um deren Leistungsfähigkeit und Gesundheit zu erhalten.
Hier sind die wichtigsten Inhalte des Videos zusammengefasst:
1. Grundlagen der Pferdeverdauung [03:15]
Obwohl Sportpferde hohe Leistungen erbringen, entspricht ihr Verdauungsapparat immer noch dem eines ursprünglichen Steppenbewohners.
Pferde sind Dauerfresser (12–18 Stunden Futteraufnahme pro Tag) und benötigen rohfaserreiches, energiearmes Futter.
Futterpausen von mehr als vier Stunden sollten vermieden werden, da die kontinuierlich produzierte Magensäure sonst die Magenschleimhaut schädigen kann.
2. Bedarfsermittlung und Leistung [06:19]
Der Energiebedarf setzt sich aus dem Erhaltungsbedarf (Leben, Atmen, leichte Bewegung) und dem Leistungsbedarf zusammen.
Leistung beim Pferd ist oft subjektiv (Gefühl des Reiters), wird aber durch Faktoren wie Rasse, Alter, Haltung und die spezifische sportliche Disziplin (Dressur, Springen, Vielseitigkeit etc.) beeinflusst.
3. Die Ration: Raufutter und Kraftfutter [17:08]
Raufutter (Heu): Die Basis jeder Fütterung. Es sollten mindestens 1,5 kg Heu pro 100 kg Körpergewicht gefüttert werden. Der Schnittzeitpunkt des Heus spielt eine große Rolle für den Energie- und Proteingehalt.
Kraftfutter: Dient dazu, die Energie- und Proteindichte zu erhöhen, wenn Raufutter allein nicht ausreicht.
Pellets vs. Müsli: Die Entscheidung hängt nicht von der Form ab, sondern von den Inhaltsstoffen. Pellets sind oft hygienischer und verhindern selektives Fressen, während Müsli die Kauaktivität fördern kann.
4. Energie- und Proteinquellen [26:15]
Kohlenhydrate (Stärke): Maximale Menge von 2 g Stärke pro kg Körpergewicht und Tag, um den Darm nicht zu überlasten.
Öle: Eine sehr gute, leicht verdauliche Energiequelle (7–10 % der Kraftfutterration), die den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst.
Proteine: Wichtig für den Muskelaufbau, wobei vor allem das Profil der essentiellen Aminosäuren (wie Lysin und Methionin) entscheidend ist.
5. Vitamine, Mineralstoffe und die Leber [40:06]
Magnesium ist essenziell für eine lockere Muskulatur.
Antioxidantien (Vitamin E und Selen) schützen die Zellen vor freien Radikalen, die bei Muskelarbeit entstehen.
Die Leber ist das zentrale Organ für den Eiweißstoffwechsel und muss besonders unterstützt werden.
6. Fütterung rund um das Turnier [48:43]
Keine Experimente: Kurz vor dem Turnier sollte die Ration nicht gewechselt werden, da das Darmmikrobiom ca. 14 Tage zur Umstellung benötigt.
Am Turniertag: Wasser muss immer verfügbar sein. Die letzte Kraftfuttergabe sollte spätestens 3 Stunden vor der Prüfung erfolgen. Heu kann bis kurz vor dem Start angeboten werden.
Nach der Prüfung: Elektrolyte und Wasser sind wichtig, um Verluste auszugleichen. Die Regeneration der Glykogenspeicher kann 2–3 Tage dauern.
Das Video endet mit einer Vorstellung spezifischer Produkte von Nature's Best (wie das Energiemüsli oder Hefe Plus) und einer Fragerunde mit den Teilnehmern [54:15].