Die Berufsausübung eines Tierheilpraktikers ist in Deutschland durch eine Vielzahl von Rechtsvorschriften geregelt; hierzu gehören insbesondere arzneimittelrechtliche, tierseuchenrechtliche, tierschutzrechtliche und betäubungsmittelrechtliche Vorschriften. Die in diesen gesetzlichen Regelungen genannten, ausschließlich dem Tierarzt vorbehaltenen Tätigkeiten, darf der Tierheilpraktiker nicht ausüben.

  • Das Arzneimittelgesetz (AMG) regelt allgemein den Umgang mit den Arzneimitteln sowie deren Herstellung.
  • Im Tierseuchengesetz sind anzeige- und meldepflichtigen Seuchen und deren Bekämpfungs- und Hygienevorschriften aufgeführt.
  • Das Tierschutzgesetz dient dem Schutz der Tiere, damit ihnen keine unnötigen Schmerzen zugefügt werden.
  • Durch das Heilmittelwerbegesetz sind die Möglichkeiten der Werbung in heilenden Berufen genau geregelt.
  • Der Tierheilpraktiker ist außerdem an die Hygieneverordnungen und die Medizinprodukteverordnung gebunden.
  • Er unterliegt der Überwachung des Veterinäramtes.