Wie entstehen Zahnprobleme beim Tier? Was haben die Nieren, die Genetik und die Ernährung mit den Zähnen zu tun? 
In diesem Seminar wird gelernt, was es für tierartspezifische Unterschiede bei Hunden, Katzen, Pferden und Kaninchen gibt. Es werden die häufigsten Erkrankungen und die natürliche Prävention und Behandlung z.B. mit Hilfe der Homöopathie und Phytotherapie besprochen.

Im praktischen Teil lernen die Teilnehmer am Hund eine manuelle Zahnreinigung durchzuführen.

Dozentin: THP Brit Kröger

Kursgebühr: 120,00 €

 

 

Berichte einiger Kursteilnehmer:

Ingrid S.: 

Zahngesundheit und -pflege in der Tierheilpraxis

Seminar: 21.03. und 28.03.2017, Brit Kröger

Zahngesundheit beim Tier? Hm, da kommen gleich Gedanken an Mundgeruch, verfärbte Zähne, Tierarzt, Vollnarkose. Keine schöne Vorstellung. Aber was kann man anderes tun? Dem Hund die Zähne putzen?

Da kommt das Seminar zur Zahngesundheit von Brit gerade recht.

Los geht`s natürlich mit Theorie. Zahnaufbau, Zahnarten und Konsumententypen sind allen geläufig und werden nur kurz angesprochen. Wer mag, kann im Skript genauer nachlesen.

Dann kommen wir auch schon zur Ernährung, denn die Zusammensetzung der Nahrung hat großen Einfluss auf den Zahnabrieb und auf das Zahnfleisch. Brit hat Anschauungsmaterial aus dem Pferdestall mitgebracht. Da werden die Unterschiede zwischen Silage, Stroh und den verschiedenen Heu-Arten schnell deutlich und man kann sich vorstellen, dass eine „falsche“ Fütterung zu Gebissanomalien und in Folge dessen zu Parodontose und letztlich zu Zahnausfall führen kann. Zahnprobleme haben immer auch Einfluss auf die Verdauung, weil die Nahrung nicht richtig zerkleinert und vorverdaut wird; dazu kommen die Auswirkungen von Gebissanomalien auf den gesamten Bewegungsapparat und es wird wieder einmal deutlich, wie wichtig und sinnvoll eine ganzheitliche Betrachtungsweise und Behandlung ist.

Wie erkenne ich, dass das Tier Zahnprobleme hat? Anzeichen für Zahnprobleme sind vielfältig und von Tierart zu Tierart unterschiedlich. Wir sprechen über verschiedene Anzeichen, die möglichen Erkrankungen und die üblichen tierärztlichen Maßnahmen bei Pferd, Katze, Hund und Kaninchen.

Ja, und was können wir als THP tun? Brit hat uns verschiedene Produkte zur Zahnpflege mitgebracht. Zahnbürsten für Tiere, Produkte von verschiedenen Herstellern, einen Laser und natürlich Werkzeuge um z. B. Zahnstein beim Hund zu entfernen. Sie spricht über die Bedeutung von Heilpflanzen in der Zahnheilkunde und erklärt die verschiedenen Anwendungen zur Vorbeugung und Behandlung von Zahn- und Zahnfleischproblemen.

Dann schreiten wir zur Tat. Einige Teilnehmerinnen haben ihre Hunde als „Übungsobjekte“ mitgebracht. Mir wird schon ganz mulmig. Einem fremden Hund im Maul herumwerkeln?

Brit zeigt, wie es geht. Mit Ruhe und Bestimmtheit geht sie zu Werke. Eine entspannte Atmosphäre zu schaffen ist im - für die Hunde - fremden Schulungsraum etwas schwierig. Das geht zuhause in gewohnter Umgebung besser, ermutigt uns Brit. Sie zeigt uns das Handling der Werkzeuge und legt einfach los. Dann sind wir an der Reihe. Ich bin überrascht, denn es ist eigentlich gar nicht so schwierig wie gedacht. Das mulmige Gefühl ist vergessen und wir freuen uns über jedes entfernte Stück Zahnstein.

 

Fazit: Ein sehr gelungenes Seminar! Die Seminarunterlagen sind gut aufbereitet und enthalten präzise und hilfreiche Informationen zur weiteren Verwendung. Der Praxisteil hat mir die Berührungsängste genommen. Jetzt heißt es üben, üben, üben…..  Danke, Brit!

 

Petra K.:

Liebe Brit,

Dein Seminar „Zahngesundheit und  -pflege in der Tierheilpraxis“ hat mir sehr gefallen!

Der theoretische erste Teil war sehr umfassend. Zunächst gab es ja eine kleine Wiederholung des bereits im Unterricht erlernten Stoffes über die Zähne allgemein (Aufbau des Zahnes, Arten von Zähnen). Dann wurde ebenfalls die Systematisierung der Konsumenten aufgefrischt (Pflanzenfresser, Fleischfresser, Allesfresser). Im Anschluss daran gab es dann detaillierte Infos zum Pferd, Kaninchen, Hund & Katze hinsichtlich der optimalen Ernährung (toll das Mitbringen von diversen Futterproben zum Schnuppern und Anfassen!), Anzeichen von Zahnproblemen, möglichen Zahn- bzw. Maulerkrankungen sowie tierärtzlichen Maßnahmen. Sehr einprägsam fand ich die Entstehung des Zahnsteines und die daraus resultierenden möglichen gesundheitlichen Probleme. Auch die Aufklärung bezüglich der Bedeutung der Zähne in der Naturheilkunde (Organbezug) war total spannend!

Am besten hat mir jedoch der praktische zweite Teil des Seminares gefallen, in dem wir an drei verschiedenen Hunden selber dem zum Teil erheblich vorhanden Zahnstein zu Leibe rücken durften.

Unter Deiner Anleitung hat sich ein jeder getraut, Hand anzulegen und es hat unglaublich Spaß gemacht, den Hunden zu einem blitzenden Lächeln zu verhelfen. Ebenso genial fand ich sämtliche Infos zu der Phytotherapie (hier insbesondere Rezepte für Tinkturen zum Selbermachen) und Homöopathie in der Zahnheilkunde sowie die unzähligen weiteren Tipps und Anregungen.

Danke für diese zwei tollen Abende!

Sie haben schon mal dazu geführt, dass ich nun ein genaueres Auge auf die Zahngesundheit meiner beiden Fellnasen werfe und bei Bedarf Hand anlege.

Meiner Tyra wurde so jedenfalls die Narkose beim Tierarzt erspart J

 

Herzliche Grüße

von

Petra