Chiropraktische Behandlung
Es ist bekannt, daß zwischen 70% und 80% der Reitpferde, teilweise schon seit frühester Jugend Rückenprobleme haben Die Ursache dafür ist darin zu sehen, daß viele Absetzer (halbjährig) in den ersten Jahren auf eine sogenannte "Absetzerweide" oder in den Laufstall kommen. Gerade dort passiert es, daß sich die Tiere bei der Toberei überschlagen oder stürzen und sich die Wirbel ausrenken bzw. verkippen, was kein Mensch zu dem Zeitpunkt bemerkt.
Wenn das Pferd alt genug ist um angeritten zu werden, dann wird ihm auf den ausgerenkten Rücken auch noch ein Sattel und ein Reiter gesetzt. Der Reiter glaubt häufig, das Pferd habe keine Lust oder wäre nur etwas steif und müsse mehr trainiert werden, wenn es nicht richtig unter dem Sattel geht, oder sogar versucht seine Last, die ihm Schmerzen bereitet, los zu werden. Viele Pferde gehen so durch eine harte Schule.
Diese Art von Rückenproblemen kann man ohne Röntgenbilder diagnostizieren und mit einer chiropraktischen Behandlung und anschließendem Bodentraining in den meisten Fällen beheben.
In meiner Praxis habe ich so schon vielen Pferden wieder auf die Beine geholfen, die ansonsten schon nicht mehr leben würden. Zum Beispiel bei einer Diagnose von Ataxie (Lähmungserscheinung) heißt die Prognose meistens:
"nicht heilbar oder nicht mehr reitbar", nicht selten kommen dann die Besitzer mit ihren Pferden zu mir, weil sie gehört haben, daß ich solche Fälle schon mit Erfolg behandelt habe.
Derartige Rückenprobleme sind natürlich nicht in einem Mal weg. Es erfordert einige Zeit und auch die Mitarbeit des Besitzers, er muß schließlich im Anschluß der Therapie weiter mit seinem Pferd trainieren. Der Behandlungszeitraum hängt von dem Schweregrad der Wirbelverkippung und davon, wie lange dieser Zustand schon besteht, ab.




